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Windeldermatitis | Windelsoor | Wunder Po Baby | Windelausschlag | Bilder | Aussehen | Ursachen | Hausmittel

Windeldermatitis / Windelsoor (wunder Po beim Baby) – was hilft gegen den Ausschlag?

Es gibt wohl kaum ein Baby, das nicht irgendwann einmal einen wunden Po hat. Die empfindliche Haut in diesem Bereich hat es aber auch schwer: Immer ist der Po in eine Windel gepackt, da kann es schnell zu Rötungen kommen, egal wie hochwertig die Windel ist. Bei Windeldermatitis oder Windelsoor ist schnelle Hilfe gefragt. Wir zeigen Ihnen, woran Sie Windeldermatitis bei Ihrem Baby erkennen, wie Sie dem lästigen Ausschlag vorbeugen und welche Hausmittel gegen einen wunden Po helfen.

Was versteht man unter Windeldermatitis bzw. Windelsoor?

Abbildung: Windeldermatitis erkennt man einfach an starken Hautrötungen, Pusteln und schorfigen Rändern (© 90630897 (Ocskay Mark) – Adobe Stock)
(©205096510 (lavizzara) – Adobe Stock)

Die Haut eines Babys ist unvergleichlich zarter und empfindlicher als die von uns Erwachsenen. Gerade im Bereich des Pos und zwischen den Beinen kommt es sehr schnell zu kleineren Rötungen, wenn die Kleidung oder die Windel dort reiben und es feucht wird. Duftstoffe und Allergene, die im Waschmittel, in Pflegeprodukten, aber auch in vielen Einwegwindeln enthalten sind, tragen zu weiteren Hautreizungen und Irritationen bei. Wenn sich an den winzigen offenen Stellen der Haut Bakterien (Staphylococcus aureus) oder Pilze aus der Darmflora (Candida albicans) einnisten, spricht man dann von einer Windeldermatitis bzw. einem Windelsoor. Schnelles Handeln ist gefragt, denn eine solche Entzündung breitet sich schnell auf angrenzende Hautbereiche am Rücken, Bauch und den Beinen aus; Ärzte sprechen dann von Streuherden. Bei einer schlimmen Windeldermatitis, wenn die Bakterien auf den Rest des Körpers übergreifen, kann das Baby sogar Fieber bekommen.

Aussehen und Bilder – wie erkennt man Windeldermatitis?

Eine Windeldermatitis von einem Windelsoor zu unterscheiden, ist gar nicht so einfach – ein Unterscheidungsmerkmal für den Kinderarzt sind kleine Pusteln und Pickel, die eher auf einen Pilzbefall und damit auf Windelsoor/Windelpilz hindeuten. Dieser ist weitaus häufiger als eine bakteriell verursachte Windeldermatitis.

Insgesamt ist ein wunder Po beim Baby aber sehr leicht zu erkennen. Das erste Indiz ist ein untröstlich weinendes Baby, sobald die Windel nass geworden ist. Der Grund: Die wunde Haut juckt, brennt und beisst ganz schlimm, sobald Urin herankommt. Leider können uns die Babys das nicht auf diese Weise mitteilen. Halten Sie daher beim Wickeln jedes Mal aufmerksam Ausschau nach den folgenden Symptomen:

  • flächenhaft gerötete, wunde Haut am Po, im Schambereich und/oder an den Beinen, wo die Windel anliegt
  • die geröteten Bereiche erscheinen geschwollen und fühlen sich warm an
  • die Windel riecht beim Öffnen unangenehm beissend nach Ammoniak
  • Baby weint, wenn man den Po abwischt oder berührt
  • offene, schuppige Stellen auf dem geröteten Bereich

In kurzer Zeit breitet sich eine Windeldermatitis immer weiter aus und kann den gesamten Hautbereich erfassen, der von der Windel bedeckt wird. Für den Säugling ist diese Krankheit enorm qualvoll und je länger Sie sie unbehandelt lassen, desto schwerer lässt sich dagegen vorgehen.

Wunder Po oder Windeldermatitis?

Was ist nun der Unterschied zwischen einem «einfachen» wunden Po und einer schlimmen Windeldermatitis? Gar keiner. Mit dem Fachwort Windeldermatitis bezeichnet der Kinderarzt genau dasselbe Phänomen, das Eltern «roter Po» nennen. Tatsächlich sind beides Bezeichnungen für dasselbe Krankheitsbild. Ist der Po wund, also sichtbar gerötet, können Sie davon ausgehen, dass Ihr Baby eine Windeldermatitis hat. Ohne Gegenmassnahmen wird es nicht lange dauern, bis die Haut sich weiter entzündet und mit kleinen Pusteln oder Schorf übersät ist. 

Abgrenzen kann man die Windeldermatitis allenfalls vom Windelpilz, weil hier unterschiedliche Erreger die wunde Haut verursachen – für das Baby ist alles gleichermassen unangenehm, und auch die Behandlung der beiden Erkrankungen unterscheidet sich nicht allzu sehr.

In seltenen Fällen reagieren Babys mit Unverträglichkeiten oder Allergien auf bestimmte Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten, Waschmitteln oder Windeln. Kommen diese Allergene mit der Haut in Berührung, kann es zu einem Kontaktekzem kommen. Dieses von einer Windeldermatitis abzugrenzen, ist gar nicht einfach. Durch die Überreizung der Haut kommt es nämlich ebenfalls zu geröteten, wunden Stellen, die dann von denselben Bakterien oder Pilzen besiedelt werden. Hier hilft nur konstantes Beobachten Ihres Babys: Wenn die Windeldermatitis immer wieder auftritt oder nicht komplett abheilen will, sollten Sie testweise das Waschmittel oder die Windelmarke wechseln und auf konventionelle Pflegeprodukte möglichst komplett verzichten.

Wie entsteht Windeldermatitis?

Babys, die keine Windeln tragen, bekommen in der Regel keine Windeldermatitis. Durch die dauerfeuchte Umgebung der Windel wird die oberste Hautschicht aufgeweicht und verliert so ihre Schutzfunktion. Der Urin, der in der Windel aufgefangen wird und dadurch zu lange an der Haut bleibt, zerfällt sehr schnell zu Ammoniak, erkennbar am beissenden Geruch. Wird der Urin nicht rückstandslos von der Windel aufgesaugt oder die gesamte Windel schnell gewechselt, kann dieses giftige Stoffwechselprodukt den natürlichen Säureschutzmantel der Haut zerstören, wodurch dann Krankheitserreger eindringen können. Bei Babys haben sie besonders leichtes Spiel, weil deren Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift ist. Ammoniak ist bekannt dafür, die Haut und die Atemwege stark zu reizen. Am Babypo führt es schnell zu wunden, offenen Stellen – anfangs sichtbar als Rötungen. Gelangen nun Bakterien oder Pilze aus der Darmflora dort hinein und infizieren die Wunden, kommt es zu einer Windeldermatitis.

Eine Windeldermatitis ist keine Allergie.

Aus einer Allergie auf bestimmte chemische Stoffe in der Windel oder auf Nahrungsmittel entsteht eine Windeldermatitis nur selten. Allenfalls bestimmte Reinigungsmittel oder Körperpflegeprodukte können zu Unverträglichkeitsreaktionen führen, die dann ähnliche Rötungen verursachen wie eine Windeldermatitis.

 

Mögliche Ursachen für Windeldermatitis
Alter des Babys Auslöser für Windeldermatitis
ab Geburt geschwächtes Immunsystem durch andere Krankheiten
ab Geburt Schadstoffe oder Allergene (in der Windel, im Waschmittel, in Pflegeprodukten)
ab Geburt Nebenwirkungen von Antibiotika (Veränderung der Darmflora)
ab 6 bis 12 Monaten Zahnen
ab 6 Monaten Durchfall
ab Krabbelalter Hautreizungen am Windelrand

Welche Hausmittel helfen gegen Windeldermatitis beim Baby?

Ist der Babypo sichtbar gerötet und Ihr Kleines empfindet die nasse Windel als deutlich unangenehm, sollten Sie sofort zur Tat schreiten und für Linderung sorgen. Ein Termin beim Kinderarzt muss nicht sofort gemacht werden – warten Sie aber nicht allzu lange, wenn sich der wunde Po nicht binnen kurzer Zeit (bis zum nächsten Tag) bessert.
Die beste und wichtigste Massnahme gegen einen wunden Babypo ist es, die entzündete Haut absolut trocken zu halten. Dafür ist es natürlich wichtig, dass Sie die Windeln regelmässig wechseln, auch in der Nacht. Da die Krankheitserreger für die Windeldermatitis und den Windelpilz aus der Darmflora des Babys an die Haut gelangen, muss ganz besonders nach jedem grossen Geschäft sofort alles gründlich gesäubert werden. Sorgen Sie für viel Strampelzeit an der frischen Luft, im Sommer möglichst im Freien (aber im Schatten!).

Nach dem Reinigen, Waschen oder Baden muss die gerötete Haut sehr gründlich getrocknet werden; da sie oft bereits sehr schmerzempfindlich ist, empfiehlt sich hierfür ein auf niedrige Stufe eingestellter Haarföhn (Achtung: Bei kleinen Jungen immer den Penis mit der Hand abdecken, damit kein Urinstrahl in das eingeschaltete Elektrogerät gelangt!). Mit Cremes,

Lotionen und Puder sollten Sie bei Windeldermatitis sehr zurückhaltend sein. Hier kann die falsche Wahl sogar noch mehr Probleme verursachen.

Es gibt einige bewährte Hausmittel gegen wunden Po und Windeldermatitis, aber auch absolute No-gos, von denen Kinderärzte dringend abraten:

Hausmittel gegen Windeldermatitis No-gos bei wundem Po
Kamille, Thymian oder Eichenrinde (in warmem Wasser gelöst oder als Sitzbad) parfümierte Feuchttücher zur Reinigung
einige Tropfen Muttermilch Seife oder parfümierte Pflegeprodukte (lieber reines Wasser oder Mandel-/Olivenöl)
Rosenwasser (aus der Apotheke) Babypuder
Heilwolle (solange die Haut nur gerötet ist) fettende Salben

 

Eine Salbe gegen Windeldermatitis kaufen Sie am besten in der Apotheke, wo Sie sich fachkundig beraten lassen können. Zinksalben halten Feuchtigkeit von der Haut fern und passen eher ins Anfangsstadium, wenn die Haut am Po nur leicht gerötet ist. Der Inhaltsstoff Dexpanthenol fördert die Abheilung entzündeter Stellen. Gegen eine fortgeschrittene oder hartnäckige Windeldermatitis helfen antientzündliche Salben, eventuell mit Kortison. Hat der Kinderarzt einen Windelsoor festgestellt, kann er eine antimykotische oder eine nystatinhaltige Salbe verordnen; fettende Cremes sind bei Pilzbefall nicht angezeigt. Haben sich die Bakterien bei einer starken Windeldermatitis auf den gesamten Körper ausgebreitet und das Baby bekommt Fieber, muss unter Umständen sogar ein Antibiotikum eingenommen werden.

Abbildung: Bei einem wunden Po ist schnelle Hilfe nötig (©171848457 (comzeal) – Adobe Stock

 

Wie kann man einem wunden Po und Windeldermatitis vorbeugen?

Die idealen Entstehungsbedingungen für einen wunden Po sind Feuchtigkeit, Ammoniak und Luftabschluss durch dicht sitzende Windeln und Kleidung. Sorgen Sie möglichst immer dafür, dass der Babypo genügend Luft und Licht erhält, kann die Haut atmen und wird sich nicht entzünden. Dafür ist es wichtig, dass Sie die Windeln Ihres Babys regelmässig wechseln – auch in den Nächten, wenn es nötig ist. Das erkennen Sie daran, dass der Schlaf unruhig wird und sich das Baby hin und her dreht – ein prüfender Finger in der Windel zeigt schnell an, ob sie gewechselt werden muss. Be Nappy Windeln der Grösse 1 und 2 haben dafür extra einen integrierten Nässe-Indikator: Verfärbt sich der Teststreifen, wissen Sie, dass die Windel voll ist.

Beim Reinigen des Po-Bereichs muss jegliche Spur von Urin gründlich entfernt werden; aber nicht mit fettigen Cremes oder Puder, die ihrerseits die Haut von der Frischluftzufuhr abschneiden. Verwenden Sie einfach klares, warmes Wasser oder ein pflegendes Öl ohne Duftstoffe, zum Beispiel hochwertiges Olivenöl. Nach jedem Windelwechsel trocknen Sie den Po und den Schambereich zwischen den Beinen gründlich ab; prüfen Sie dafür sämtliche Hautfalten und nehmen Sie ggf. einen Föhn zu Hilfe (Achtung bei kleinen Jungs: Beim Föhnen immer den Penis mit der Hand abdecken!).

Schonende Windeln sind das A und O zum Vorbeugen von Windeldermatitis. Be Nappy Windeln sind immer eine gute Wahl; nicht nur, weil sie dank ihres extrem starken Saugkerns Feuchtigkeit sehr gut vom Babypo abhalten. Die optimierte Passform mit Superstretch-Bündchen an Beinen und Bauch garantiert einen bequemen Sitz, ohne dass die Windel drückt oder reibt – aber auch ohne dass etwas ausläuft. Noch wichtiger ist die zertifizierte Hautverträglichkeit von Be Nappy Windeln: Sie enthalten weder Latex, das Allergien auslösen kann, noch jedwede Lotionen oder Duftstoffe, die ebenfalls zu Unverträglichkeiten führen können.

 

Stoffwindeln oder Einwegwindeln gegen Windeldermatitis?

Ob Stoffwindeln oder Einwegwindeln (auch als Wegwerfwindeln bezeichnet) besser gegen Windeldermatitis schützen, ist bei Eltern umstritten. Jede Familie macht hier ihre eigenen Erfahrungen, und nicht zuletzt ist auch jedes Baby anders. Grundsätzlich gilt: Einwegwindeln leiten Feuchtigkeit schneller von der Haut weg und halten sie zuverlässig im Saugkern fest. Bei Stoffwindeln ist das schlichtweg nicht möglich; diese punkten dafür damit, dass sie die gesunde Haut des Babys nicht irritieren, weil sie aus schadstofffreier Biobaumwolle, Bambus oder Viskose bestehen. Vor allem aber sind Stoffwindeln sehr atmungsaktiv, sie lassen mehr Luft an die Haut des Babys und leiten Wärme ab. Dadurch entsteht das feuchtwarme Klima, das einen wunden Po begünstigt, nicht oder viel später als bei einer fest abschliessenden Einwegwindel.
Besonders günstige Einwegwindeln enthalten oft Zusatzstoffe wie Paraffin, Lotionen und Duftstoffe, die die empfindliche Babyhaut irritieren. Auch eine ungünstige Passform, zwickende Bündchen oder offene Klebepunkte am Bauch sind bei solchen Billigprodukten oft der Auslöser für eine Windeldermatitis. Es ist also nicht die Wegwerfwindeln an sich, die eine Windeldermatitis auslösen, sondern ein unpassendes Produkt. Auch bei Stoffwindeln können Rückstände von Waschmitteln oder zu dicht sitzende Plastik-Überhosen zu einem roten Po führen. Vor allem ist hier aber ständige Kontrolle wichtig, damit eine nasse Windel nicht zu lange an der Babyhaut anliegt.
Wickeln Sie Ihr Baby mit Stoffwindeln und es leidet trotzdem immer wieder an einem roten Po, sollten Sie es zumindest übergangsweise mit den nachhaltigen Be Nappy Einwegwindeln versuchen. Diese enthalten garantiert keine chemischen Zusätze, sind nach Öko-Tex 100 zertifiziert und mit dem Dermatest-Siegel als hautverträglich bestätigt.

Wie oft muss man Babys wickeln für einen trockenen Po?

Wie oft man ein Baby wickeln muss, damit es keinen wunden Po bekommt, ist sehr verschieden. Es hängt stark vom Alter des Kindes ab, wie oft es Urin ausscheidet und wie viel. Ausserdem macht es einen Unterschied, ob es gestillt wird oder die Flasche bekommt – oder bereits zugefüttert wird. Auf jeden Fall darf das Windelpaket nicht zu gross sein, denn das macht Kinder unbeweglich und kann sogar zu wundgeriebenen Stellen an den Beinen führen. Be Nappy Windeln sind deshalb in ihrer Saugkraft an verschiedene Altersstufen angepasst. Die kleinste Grösse für Neugeborene kann bis zu 120 ml Urin aufnehmen, die Grösse 6 hält problemlos über 400 ml zurück. Zwar pinkeln kleine Babys oft mehrmals pro Stunde, aber die Mengen sind noch sehr gering. Selbst mit zwölf Monaten fasst die Blase eines Kleinkinds nur 40 ml. Be Nappy Windeln bleiben also wirklich lange trocken. Trotzdem: Mindestens alle drei bis vier Stunden sollte die Windel gewechselt werden. Anfangs auch nachts, denn kleine Babys machen da noch keinen Unterschied. Erst mit einigen Monaten verlagert sich das Pipimachen hauptsächlich in die Tagesstunden.
Der klassische Griff an den Windelpo zeigt erfahrenen Eltern schnell, ob die Windel gefüllt ist. Fühlt sie sich richtig nass an, ist es höchste Eisenbahn! Soweit kommt es mit Be Nappy aber kaum, denn der Saugkern hält in Verbindung mit dem Innenvlies Feuchtigkeit sehr zuverlässig in der Windel. Für die ersten Wochen hilft der Nässe-Indikator auf Be Nappy Windeln der Grösse 1 und 2: Verfärbt sich der gelbe Streifen auf der Windel blau, ist Urin in der Windel. Keine Sorge, sie ist dann noch lange nicht voll. Aber den nächsten Windelwechsel kann man dann schon mal einplanen.

Be Nappy Expertentipps zu Windeldermatitis

Die beste Vorbeugung gegen einen roten Po bzw. eine Windeldermatitis ist die richtige Windel. Sie sollte maximal atmungsaktiv sein und Feuchtigkeit zuverlässig aufnehmen und im Saugkern halten. Daneben gibt es aber noch mehr Kriterien, die nach unseren Recherchen ausschlaggebend sein können, um einen wunden Po zu vermeiden: etwa eine gute Passform, die auch bei Krabbel- und Laufanfängern nicht drückt oder scheuert. Und natürlich absolute Schadstofffreiheit – damit es nicht zu Irritationen und Unverträglichkeiten kommt. Das können wir mit dem Öko-Tex 100 Standard belegen, den alle Be Nappy Windeln erfüllen.
Be Nappy Windeln sind gleich in mehrfacher Hinsicht eine gute Wahl zur Vorbeugung von Windeldermatitis: Dazu trägt unter anderem das atmungsaktive Aussenvlies der Windeln bei; dadurch gelangt viel Luft an die Haut und das wiederum verhindert die Entstehung des feucht-warmen Milieus, das zu einer Windeldermatitis führen kann. Auch das Innere der Windel haben wir optimiert, da es direkt an der empfindlichen Haut des Babys anliegt: Die Innenhülle besteht aus hydrophiliertem Deckvlies. Dieses Gewebe nimmt jeden Tropfen Feuchtigkeit sofort auf, sodass kaum etwas am Po zurückbleibt. Das Vlies ist, wie die anderen Bestandteile der Windel, mit dem Dermatest-Siegel zertifiziert. Dieses Siegel von Hautärzten bestätigt, dass Be Nappy Windeln keinerlei Stoffe enthalten, die zu Hautirritationen und Unverträglichkeiten führen können. Damit vermeiden wir ein weiteres häufiges Problem, das oft zu Windeldermatitis führt.

Zusammenfassung

Windeldermatitis ist die medizinische Bezeichnung für einen wunden Po. Zwei Drittel aller Babys, die Windeln tragen, leiden mindestens einmal in ihrem Leben an einer solchen Entzündung im Po- und/oder Genitalbereich. Durch das feuchtwarme Klima in der Windel wird der natürliche Schutzmantel der Haut aufgeweicht, die daraufhin anfällig für Ammoniakverbindungen aus dem Urin wird. Dieser Stoff greift die empfindliche Babyhaut an und führt schnell zu Rötungen und wunden Stellen. Siedeln sich Bakterien oder Hefepilze aus der Darmflora in den Wunden an, kann sich die Windeldermatitis oder der Windelsoor (Windelpilz) schnell ausbreiten und für grosse Schmerzen beim Baby sorgen. Die beste Vorbeugung dagegen sind Luft und Licht – Babys sollten so oft wie möglich ohne Windel strampeln können. Ob Stoffwindel oder Einwegwindel, gewickelt wird am besten alle drei bis vier Stunden. Ist der Po bereits gerötet, muss er möglichst trocken gehalten werden, um die Entzündung einzudämmen. Hausmittel wie Kamillenbäder oder Rosenwasser lindern die Rötungen, in schwereren Fällen verschreibt der Kinderarzt eine antientzündliche Kortisonsalbe oder Dexpanthenol zur Abheilung. Allgemein gilt: Warten Sie nicht zu lange, wenn Ihr Baby einen roten Po hat, denn eine Windeldermatitis kann sich sehr schnell ausbreiten und festsetzen. Die schadstofffreien, atmungsaktiven Windeln von Be Nappy wurden speziell entwickelt, um Windeldermatitis vorzubeugen.

Häufig gestellte Fragen

Wie sieht eine Windeldermatitis aus?

Als Windeldermatitis bezeichnet man entzündete Haut im Windelbereich, also an Po und Genitalien. Anfangs ist die Haut meist in der Pofalte nur gerötet, dann bilden sich schnell kleine Pusteln und offene Stellen. An den Rändern erkennt man schorfige Stellen. Der Windelausschlag breitet sich sehr schnell auf angrenzende Hautareale aus und kann den gesamten Po, Bauch und die Oberschenkel bedecken.

Weitere Infos dazu finden Sie hier: Aussehen und Bilder – wie erkennt man Windeldermatitis?

Welche Creme hilft gegen Windeldermatitis?

Als bestes Mittel gegen Windeldermatitis helfen Licht und Luft. Zinksalbe hilft, Feuchtigkeit von der Haut fernzuhalten, sollte aber sehr sparsam aufgetragen werden. Bei starken Entzündungen verschreibt der Kinderarzt antientzündliche Salben mit Dexpanthenol, Kortison oder Nystatin.

Weitere Infos dazu finden Sie hier: Welche Hausmittel helfen gegen Windeldermatitis?

Wann heilt eine Windeldermatitis?

Eine Windeldermatitis heilt relativ schnell ab, wenn schon im Anfangsstadium Gegenmassnahmen ergriffen werden. Haben sich Bakterien oder Hefepilze einmal festgesetzt, kann es einige Wochen dauern, bis die Infektion vollständig abheilt. Viele Kinder leiden mehrfach unter Windeldermatitis, bis die Wickelzeit vorbei ist.

Weitere Infos dazu finden Sie hier: Was versteht man unter Windeldermatitis?

Was hilft wirklich gegen wunden Babypo?
  • möglichst viel Licht und Luft am Babypo (windelfreie Zeiten)
  • gerötete Stellen trocken halten
  • mindestens alle 3 Stunden wickeln
  • keine Feuchttücher oder parfümierte Pflegeprodukte
  • neutrale Pflegeprodukte (Mandelöl, Olivenöl)
  • atmungsaktive, schadstofffreie Windeln

Weitere Infos dazu finden Sie hier: Welche Hausmittel helfen gegen Windeldermatitis?


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